Privatpraxis für Psychotherapie

Dipl.-Psych. Daniela Mirza-Beg – Psychologische Psychotherapeutin

Psychotherapie

Als approbierte und langjährig erfahrene Psychotherapeutin stehe ich Ihnen gern für einzelne psychologische oder psychotherapeutische Problemstellungen zur Verfügung. Wenn Sie unter Symptomen leiden, die Sie in Ihrem Alltag beeinträchtigen, so dass Sie sich weniger aktiv oder weniger freudvoll erleben oder Sie den Eindruck haben, alles sei Ihnen zu viel und nicht mehr machbar, wenn Sie über längere Zeit Schlafstörungen haben oder gereizt sind und unkonzentriert, wenn Sie sich fremd in Ihrer eigentlich vertrauten Umwelt fühlen und Nähe Ihnen eher unangenehm ist, wenn Sie sich allein und zurückgezogen besser fühlen als in Gesellschaft und wenn alte Themen Sie nicht loslassen, sondern durch Flashbacks oder Albträume verfolgen, dann kann es sein, dass Sie fachliche Unterstützung benötigen.

Ein psychotherapeutisches Erstgespräch in meiner Praxis würde dann dazu dienen, Ihre individuellen Schwierigkeiten mit mir zu besprechen und dabei die Möglichkeiten anzuschauen, die zu einer Verbesserung der Situation oder zur Linderung der Probleme führen können. Wir würden beide prüfen, ob wir uns die Arbeit auf die besprochene Weise miteinander vorstellen können. Bei einer positiven Entscheidung würden wir regelmäßige, zunächst wöchentliche Termine vereinbaren, in denen wir nach einem – oder mehreren – der folgenden wissenschaftlich fundierten und überprüften Therapieverfahren oder –richtungen an den Problemen arbeiten würden.

Die strukturierenden und sehr konkret an der spezifischen Problemsituation ansetzenden Methoden der Verhaltenstherapie eignen sich gut, lösungsorientiert an belastenden oder unlösbar erscheinenden Themen zu arbeiten.

Dabei ist der Patient oder die Patientin immer und in jeder Phase der Arbeit der oder die ExpertIn für sein oder ihr Leben, während die Therapeutin den Suchprozess durch externe Impulse in Form neuer Fragestellungen oder Perspektiven anregt.

Die tiefenpsychologisch fundierte Körperpsychotherapie nach DOWNING ist ein überraschend einfacher Weg, für den stabilen wie für den sich partiell unstabil erlebenden Menschen, am inneren Erleben wie am Ausdruck eigenen Erlebens im Kontakt mit anderen zu arbeiten. Dies kann neben dem klassischen therapeutischen Gespräch auch auf der nicht-sprachlichen Ebene geschehen.

Meist sind es nur die kleinen Veränderungen oder „Experimente“ mit der eigenen Atmung, dem stabilen Stand im Raum, der passenden Position oder der Wahrnehmung und Lösung bestimmter Knoten oder Blockaden, die es ermöglichen, festgestellte Weichen umzustellen oder Abstand zu alten Bewegungs- und Handlungsabläufen zu bekommen. Sprachliches Einordnen der erlebten Prozesse verhilft dann in einem weiteren Schritt zur Integration des Neuen in die bisherige Persönlichkeitsorganisation.

Traumatisierungen, also sehr bedrohlich erlebte Situationen, in denen der oder die Betreffende sich hilflos fühlten und keinen Ausweg sahen, um die Situation zu verlassen, können das Leben langfristig beeinträchtigen. Es gibt verschiedene Wege, mit ihnen leben zu lernen und sehr viele Traumata bleiben vergessen zurück. Die menschlichen Selbstheilungskräfte spielen dabei eine zentrale Rolle.

Wenn Symptome wie Ängste, Panik, Albträume, Schlafstörungen, Rückzugsverhalten, innere Anspannung und Übererregung, Konzentrationsprobleme, Gedächtnisschwierigkeiten oder anderes über längere Zeit anhalten und den Alltag beeinträchtigen, evtl. sogar so sehr einschränken, dass eine Teilhabe am sozialen oder beruflichen Leben unmöglich wird, dann sollte geprüft werden, ob eine professionelle Hilfe durch Psychotherapie angezeigt ist.

Die Ansatzmöglichkeiten in der Bearbeitung der aktuellen Probleme sind vielfältig und es führen auch in diesem Feld sprichwörtlich „viele Wege nach Rom“.

Eine schonende Methode der Traumatherapie ist das Innere-Kinder-Retten. Gabriele KAHN hat unterschiedliche stabilisierende Methoden (z.B. Sicherer Ort nach Reddemann) so weiter entwickelt, dass eine weitgehende Heilung von den zurückliegenden Traumatisierungen möglich ist.

Dafür wird mit inneren Visualisierungen gearbeitet und die menschliche Fähigkeit zum Abspalten (Dissoziation) wird auf positive Weise genutzt, um die bisher am Traumaort abgespaltenen und traumatisierten inneren Kinder (oder Erwachsenen) an einen sicheren Kinder-Ort zu bringen, an dem sie sicher verweilen können.

Die Ego-State-Therapie, wie sie Jochen Peichl oder Kai Fritzsche in den letzten Jahren vermitteln und anwenden, ermöglicht es, problematische Themen und Fragestellungen auf ganz neue Weise zu betrachten, indem innere Anteile (Ego-States) herausgearbeitet und in den Lösungsprozess einbezogen werden. So ist uns beispielsweise häufig nicht bewusst, dass es neben dem „lauten und bekannten“ Teil, der sich begeistert auf Neues stürzt, auch einen stilleren Teil gibt, der eher zögerlich, misstrauisch und abwartend ist.

Mit diesem Teil in Kontakt zu kommen kann helfen, sich selbst mit seinen inneren Widersprüchen oder Verstrickungen besser zu verstehen und dann auch nach außen stimmiger aufzutreten. Die Arbeit mit den inneren Anteilen kann dabei sogar dann Spaß machen, wenn ursprünglich schwere Konflikte und Themenfelder bearbeitet werden.

Kosten

In meiner Privatpraxis ist es mir möglich, mit den privaten Krankenversicherungen abzurechnen, das heißt, dass Sie als privatversicherte Person monatliche Rechnungen erhalten würden, die Sie Ihrer Versicherung zur Erstattung vorlegen können. Voraussetzung dafür ist, dass eine Diagnose gestellt werden kann, die an die Versicherung übermittelt werden muss. Manche Versicherungen begrenzen die Anzahl der erstattungsfähigen psychotherapeutischen Sitzungen auf 20 pro Jahr, andere benötigen einen ausführlichen Therapieantrag, der die geplanten Interventionen und Ziele beschreibt. Die Beihilfe erstattet ebenfalls auf der Grundlage eines Psychotherapie-Antrags, der über den medizinischen Dienst vertraulich geprüft wird.

Patientinnen und Patienten, die gesetzlich versichert sind, können in der Regel nicht in meine Praxis kommen, da die Kassenärztliche Vereinigung und die gesetzlichen Krankenkassen in hohem Maße bestrebt sind, ihre Versicherten im Rahmen des Kassensystems zu behandeln. Falls Sie trotz angemessener Suchaktivitäten bei einem niedergelassenen und kassenzugelassenen Psychotherapeuten nur nach einer unzumutbar langen Wartezeit einen Therapieplatz finden, ist Ihre GKV nicht in der Lage, diesen gesetzlichen Auftrag zu erfüllen. In diesen Fällen haben Sie das Recht, sich die notwendige Leistung selbst zu beschaffen. Die Kosten, die Ihnen durch diese selbst beschafften Leistungen entstehen, muss die GKV erstatten. Dieser Anspruch ist in § 13 Absatz 3 SGB V gesetzlich geregelt und gilt gegenüber allen GKVen. Weitere Informationen finden sich unter https://www.therapie.de/psyche/info/fragen/wichtigste-fragen/psychotherapie-kostenerstattung/ Da das Procedere im hier beschriebenen Kostenerstattungsverfahren in den letzten Jahren sehr anstrengend und von Kassenseite massiv erschwert worden ist, habe ich mich entschieden, in diesen Fällen nur dann aktiv zu werden, wenn eine Kostenzusage der gesetzlichen Krankenversicherung für meine Praxis vorliegt. Die zuvor zu erfüllenden Voraussetzungen müssen die Betreffenden selbstständig mit Unterstützung ihrer Krankenkasse vornehmen.

Über mich

Ich bin seit 1995 psychotherapeutisch tätig: nach Abschluss meines Psychologiestudiums in Trier habe ich mich zur Verhaltenstherapeutin weitergebildet und war dann mit Approbation und Fachkundeanerkennung für viele Jahre in der kassenärztlichen Versorgung in Düren tätig. In den letzten 10 Jahren habe ich mit meinem Mann in Berlin gelebt und gearbeitet – hier haben wir interkulturelles Arbeiten und auch die Arbeit mit Migrantinnen und Migranten besonders geschätzt. Mit eigenem bikulturellen Hintergrund begleite ich Menschen mit interkulturellen Fragestellungen gern und arbeite dabei auch in englischer Sprache. Familiäre Wünsche und Notwendigkeiten haben uns im letzten Jahr nach Bonn ziehen lassen; hier sind Familie und Freunde nah und das Leben am Rhein gefällt uns gut.

Von Beginn meiner Tätigkeit als Psychotherapeutin an war die Arbeit mit traumatisierten Frauen und Männern ein Schwerpunkt meiner Arbeit. Sowohl im Suchtbereich als auch später in eigener Praxis wurde immer wieder deutlich, dass zurückliegende Traumatisierungen häufig eine zentrale Rolle spielen bei der Entstehung akuter psychischer Probleme.

Kontakt

Wenn Sie den Eindruck haben, dass ich Sie bei der Bewältigung Ihrer Probleme unterstützen könnte, melden Sie sich telefonisch oder per Email bei mir – ich würde dann einen Gesprächstermin mit Ihnen vereinbaren und wir könnten miteinander prüfen, ob eine Zusammenarbeit uns sinnvoll erscheint.

Kaiserstr. 113
53113 Bonn

Email: info@daniela-mirza-beg.de
Telefon: 0228 94 69 59 29